Leitungen stellen die nächsten Schritte gemeinsam auf
- Sascha Wachsmuth

- 17. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Apr.
Text von Sascha Wachsmuth, fachkraftforum gGmbH, Abbildung: fachkraftforum gGmbH
Am 17. März kamen die Leitungen von Storchnest und Purzelbaum erneut zu einer gemeinsamen Runde zusammen. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche nächsten Schritte im Prozess sinnvoll sind und wie die weitere Zusammenarbeit gestaltet werden kann.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die anstehenden Aufgaben möglichst praxisnah, tragfähig und nachhaltig bearbeitet werden können. Den Leitungen war besonders wichtig, dass der Prozess partizipativ gestaltet wird und die Erfahrungen und Perspektiven aus den Teams aktiv einbezogen werden.
Gerade in Veränderungsprozessen ist die Expertise der Mitarbeitenden besonders wertvoll. Die Kolleginnen und Kollegen kennen die Abläufe, die Kinder, die Familien und die Besonderheiten der Einrichtungen. Deshalb sollen möglichst viele Entscheidungen gemeinsam entwickelt werden.
Allen Beteiligten ist bewusst, dass ein partizipativer Ansatz manchmal etwas mehr Zeit benötigt und nicht immer der kürzeste Weg ist. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass genau darin die Stärke des Prozesses liegt: Lösungen entstehen gemeinsam, werden besser getragen und sind langfristig stabiler.
Außerdem wurde besprochen, die Eltern künftig noch stärker einzubinden und im Rahmen einer Informationsveranstaltung über aktuelle Entwicklungen und nächste Schritte zu informieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Planung der gegenseitigen Besuche in den Einrichtungen. Damit die Kolleginnen gut vorbereitet in diese Begegnungen gehen können, hat das fachkraftforum im Nachgang einen „Arbeitsauftrag zur kollegialen Entdeckungsreise“ entwickelt und den Leitungen zur Verfügung gestellt.
Dabei ist uns besonders wichtig: Die Hospitationen sollen nicht als zusätzlicher Arbeitsauftrag verstanden werden. Vielmehr geht es darum, die andere Einrichtung kennenzulernen, Eindrücke zu sammeln, ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Wir wissen, dass solche Besuche auch mit Unsicherheiten verbunden sein können. Nicht alle Menschen bewegen sich selbstverständlich in neuen Umgebungen oder fremden Teams. Umso wichtiger ist es, dass Offenheit, Neugier und gegenseitige Unterstützung den Prozess prägen.
Die Erfahrungen aus der ersten gemeinsamen Dienstberatung Anfang März stimmen uns dabei sehr positiv. Dort wurde bereits deutlich, wie viel Bereitschaft und Interesse auf beiden Seiten vorhanden ist, diesen Weg gemeinsam zu gestalten.

Abbildung: Dies ist der Arbeitsauftrag, der in Abstimmung mit den Leitungskräften von uns für die Fachkräfte der Einrichtung entwickelt wurden.



