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Eine pädagogische Fachkraft berichtet: Schnittmengen beider Häuser im pädagogischen Alltag

  • Autorenbild: Johanna Arnold
    Johanna Arnold
  • 27. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 28. Apr.

Text von Johanna Arnold, fachkraftforum gGmbH, Inspiration von Nicole Hallek, das Bild wurde mittels KI erstellt.




Vielleicht haben Sie es auch schon bemerkt: Seit Anfang März arbeiten zwei pädagogische Fachkräfte aus dem Storchennest regelmäßig auch im Purzelbaum. Wir haben eine dieser Fachkräfte, Nicole Hallek, gefragt, welche Gemeinsamkeiten die beiden Häuser aktuell schon verbinden. Gerade im Prozess der Zusammenführung sind solche konkreten Alltagsbeobachtungen von besonderer Bedeutung, weil sie sichtbar machen, dass vieles bereits auf einer gemeinsamen Grundlage beruht – auch wenn einzelne Abläufe unterschiedlich ausgestaltet werden.

Gemeinsamkeiten schaffen Orientierung, stärken das gegenseitige Verständnis und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere gemeinsame Entwicklung.

Aus den Beobachtungen lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten ableiten, die deutlich machen, dass beide Häuser in vielen grundlegenden Fragen näher beieinanderliegen, als es zunächst vermutet werden könnte:

  1. Kinder haben in beiden Einrichtungen feste Bezugspädagog*innen als verlässliche Ansprechpersonen.

  2. Bezugskreise beziehungsweise Morgenkreise gehören in beiden Häusern selbstverständlich zum Tagesablauf.

  3. Vorschularbeit findet in beiden Einrichtungen statt – mit Aufgaben, Aktivitäten, Ausflügen, Abschlussfesten und Zuckertüten.

  4. Die Krippensituation ist in ihrer Grundstruktur nahezu identisch gestaltet.

  5. Kinder dürfen Räume und Aktivitäten überwiegend selbst wählen.

  6. Kinder werden aktiv in Entscheidungsfindungen einbezogen.

  7. Kinder nehmen sich Essen und Trinken selbst und stärken dadurch Selbstständigkeit sowie ihr eigenes Körpergefühl.

  8. Interessen der Kinder werden wahrgenommen und in Angebote oder pädagogische Impulse aufgenommen.

  9. Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung hat in beiden Häusern einen hohen Stellenwert.

  10. Pädagogische Fachkräfte bringen eigene Interessen und Leidenschaften in den Alltag ein und eröffnen Kindern dadurch neue Erfahrungsräume.

  11. Gemeinsames Musizieren ist Teil des Alltags in beiden Einrichtungen.

  12. Bewegung und Sport haben einen festen Platz, etwa beim Joggen, Schwimmen, Hallensport oder im Bewegungsraum.



Wir danken Frau Hallek dafür, dass sie ihre wertvollen Alltagsbeobachtungen mit uns geteilt und damit einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung dieser bereits vorhandenen Schnittmengen geleistet hat.



 
 
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