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Storchnest und Purzelbaum lernen sich kennen

  • Autorenbild: Sascha Wachsmuth
    Sascha Wachsmuth
  • 2. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Apr.

Text von Sascha Wachsmuth, fachkraftforum gGmbH, Bilder: fachkraftforum gGmbH


Mit der ersten gemeinsamen Dienstberatung von Storchnest und Purzelbaum ist Anfang März ein wichtiger Schritt im gemeinsamen Prozess gelungen.


Die Leitungskräfte hatten ihre Teams zu einem ersten Kennenlernen eingeladen und das fachkraftforum durfte den Nachmittag moderativ begleiten und unterstützen.




Schon zu Beginn wurde deutlich, wie viel Bereitschaft und Engagement in beiden Einrichtungen vorhanden ist: Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Storchnest und Frau Gerike (Bereichsleitung / Fachberatung Kindertagesstätten Amt für Soziales und Bildung) hatten ein kleines Buffet vorbereitet und mitgebracht, das fachkraftforum hat Getränke beigesteuert und das Team des Purzelbaums hat mit einem freundlichen und zugleich professionellen Rahmen für eine angenehme Atmosphäre gesorgt.




Nach einführenden Worten von Christian Funke, Amtsleiter für Bildung und Soziales der Stadt Markkleeberg, der den Teams viel Erfolg und gutes Gelingen für den gemeinsamen Weg wünschte, startete der Nachmittag mit einer ersten Vorstellungsrunde.


Von Madlen Wilhelm (Leitung Storchennest, zukünftige Leitung Purzelbaum) mit einer kleinen "Postkartenmethode" angeleitet, hatte jede Kollegin/jeder Kollege die Möglichkeit, kurz zu erzählen, wie er/sie gerade auf den Prozess blickt, was er/sie mitbringt und was ihm/ihr für die kommende Zeit wichtig ist. Bereits dabei wurde deutlich, wie viele Erfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven in beiden Teams vorhanden sind.


Im Anschluss folgte ein gemeinsamer „Walk and Talk“. In gemischten Kleingruppen erkundeten die Kolleginnen das Haus, kamen miteinander ins Gespräch und tauschten sich darüber aus, welche Gemeinsamkeiten sie entdecken und was ihnen besonders auffällt.

Die Gruppen wurden bewusst gemischt – unter anderem über Namensschilder und eine zufällige Zuordnung –, sodass schnell neue Begegnungen entstanden. Bereits in dieser Phase entwickelte sich ein sehr angenehmes Grundrauschen im Haus. Überall wurde gesprochen, gelacht, beobachtet und diskutiert.


Nach einer kleinen Imbisspause entstand parallel der von Ilonka vorbereitete „Baum der Gedanken“. Auf kleinen Blättern konnten die Kolleginnen Wünsche, Hoffnungen, Sorgen und Bedenken für den weiteren Prozess festhalten.


Für uns ist dieser Baum ein wichtiger Prüfstein. Er erinnert uns daran, dass es in diesem Prozess nicht nur um Strukturen und Abläufe geht, sondern vor allem um die Menschen, die ihn gestalten. Nach zwei Stunden endete das erste Aufeinandertreffen mit einem kleinen Abschluss und dem Ausblick auf die nächsten Schritte.



Wir sind insgesamt sehr positiv aus diesem Abend gegangen. Natürlich ist allen Beteiligten bewusst, dass die Zusammenführung zweier bestehender Systeme eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Gleichzeitig haben wir viel Offenheit, Motivation und positive Energie erlebt.

Wir sind überzeugt davon, dass die Teams die Kompetenz, die Haltung und die Bereitschaft mitbringen, diesen Weg gemeinsam gut zu gestalten – für die Kinder, die Eltern und die Familien.

 
 
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